Reisebericht Marokko - von Marrakesch über Ouzoud, Ouarzazate und Merzouga nach Agadir

Entdecke die Highlights unseres Roadtrips von Marrakesch nach Agadir, über Ouzoud, Ouarzazate und Merzouga in der Sahara

Unser Reisebericht Marokko fasst für Euch die besten Highlights und „Must-sees“ zusammen, damit Ihr ebenfalls eine unvergessliche Reise habt. Wir waren im März dort, wenn die Temperaturen erträglich sind (tagsüber um die 20 Grad, nachts um die 5–10) und es etwas weniger Touristen hat als zur Hochsaison. Unser Reisebericht Marokko führt Euch durch das trubelige Marrakesch (hier gibt es aber auch noch einen detaillierten Reisebericht auf unserer Seite), weiter nach Ouzoud, zu den Wasserfällen und den letzten Berbermakaken, und von dort über Ouarzazate, mit dem weltberühmten Aït Ben Haddou, weiter über das Dades Valley in die Sahara nach Merzouga, wo wir den Fennec Fox filmen. Der Abschluss der Tour, für etwas Erholung, ist dann Agadir.

Wo liegt Marokko?

Woran man bei einer Reise nach Marokko unbedingt denken sollte

Landeswährung: Marokkanische Dirham (MDH). Für Zahlungen oder Bargeldabhebungen kann man seine Kreditkarte fast überall verwenden. Bargeld benötigt man aber für Taxis, kleinere Einkäufe und vor allem für Trinkgelder, die überall gefragt sind

Impfungen: Aus Deutschland kommend sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es empfieht sich jedoch vor der Reise einen Arzt aufzusuchen, seine Impfungen überprüfen zu lassen. Genaueres kann jeder Arzt abklären oder ggfs beim Tropeninstitut informieren.

Visa: Für Marokko benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum, wenn der Aufenthalt nicht länger als 90 Tage ist.

Drohne mitnehmen nach Marokko, darf man das ?

Die kurze Antwort ist NEIN. Marokko hat derzeit noch sehr strenge Drohnengesetze und  das mindestes was einem passieren kann ist die Abgabe der Drohne am Flughafen und man kann sie bei der Ausreise wieder abholen. Einige Webseiten berichten inzwischen auch darüber, dass man einen Antrag für Drohnenflüge in Marokko stellen kann. Zum Zeitpunkt dieses Berichts konnten wir keine Option dafür finden, die für den privaten Gebrauch funktioniert hätte.

Detaillierter Reisebericht Marokko - wichtige Fragen:

Ist Marokko günstig?

Grundsätzlich sind die Preise für das tägliche Leben wie auch die Hotelpreise deutlich günstiger als in Deutschland. Allerdings kommt es sehr auf die Reisezeit an. Zu Spitzenzeiten, wie z. B. um Weihnachten und Silvester, steigen die Preise für die Hotels schnell auf das Doppelte bis Dreifache des Normalen an, und dann ist es schon teuer, wenngleich noch immer nicht das Niveau von Dubai zum Beispiel. Restaurants, vor allem echt marokkanische, sind wirklich günstig. Es gibt aber inzwischen auch viele aufstrebende Hotels und Restaurants, die sich durchaus dem europäischen Preisniveau anpassen.

Ist Marokko sicher?

Wir haben uns zu keinem Tages- oder Nachtzeitpunkt unsicher gefühlt. Die Polizeipräsenz ist hoch und es gibt auch extrem viele verdeckte Polizisten, die so nicht gleich zu erkennen sind. Dies gibt einem immer ein gutes Gefühl. Die Marrokaner sind zudem ein extrem freundliches Volk und selbst auf den Märkten hat ein einfaches „Nein Danke“ gereicht, um in Ruhe gelassen zu werden. Das haben wir in Ländern, wie z.B. der Türkei auch schon anders erlebt. 

Mietwagen in Marokko

Eine Rundreise mit einem Mietwagen ist in Marokko völlig unproblematisch. Bei der Buchung sollte man auf die Abholzeit achten, da diese sehr streng genommen wird. Ggf. ist der Mietwagen, wenn man zu früh da ist, noch nicht verfügbar. Wir buchen immer bei Check24 das All-inclusive-Paket und sind damit immer komplett abgesichert, was wir jedem empfehlen. Bei der Übernahme dennoch alles prüfen und alle Schäden aufnehmen lassen. Die Fahrzeuge der großen Anbieter sind grundsätzlich alle okay, aber deutlich älter als in Europa. One-Way-Mieten gibt es auch, kosten aber extra.

Tanken funktioniert problemlos. Man fährt einfach an die Tankstelle heran, und sofort kommt ein Tankwart und hilft einem mit dem Betankungsvorgang. Wenn man möchte, kann man auch für ein paar Euro das Auto gleich komplett waschen lassen. In der Regel ist das Handwäsche und funktioniert super.

Bei der Nutzung von Google Maps sollte man sich im Klaren sein, dass die angegebenen Fahrzeiten in der Regel mindestens 50 % zu kurz angezeigt werden, also zum Beispiel eine Anzeige von zweieinhalb Stunden bei Google eher vier Stunden Fahrt entspricht. Auf die Streckenführung von Google ist allerdings jederzeit Verlass, das funktioniert hervorragend.

Geschwindigkeiten und deren Anzeige in Marokko sind ein wenig wie ein Glücksspiel. Grob kann man sagen, dass innerorts 60 gilt und außerorts 80. Gerade bei Baustellen reduziert man die Geschwindigkeit aber schnell auf 40 oder 20, wobei sich niemand wirklich an 20 km/h hält.

Polizeikontrollen

Wer mit einem Mietwagen reist, der muss sich an ständige Polizeikontrollen gewöhnen.

In regelmäßigen Abständen kontrolliert die Polizei, wobei unklar ist, nach welchem Prinzip die Autos rausgewunken werden. In der Regel geht es dann um Papierkontrolle und gegebenenfalls Geschwindigkeitsverstöße, die man in Marokko tunlichst vermeiden sollte.

Bei den Polizeikontrollen werden Führerschein, Pass und die Fahrzeugpapiere abgefragt. Diese sollte man immer griffbereit haben.

Natürlich hat es uns auf der Strecke auch erwischt. Für 7 km/h mehr zahlt man umgerechnet 15 € beziehungsweise 150 Dirham. Man bekommt eine Quittung. Grundsätzlich ist die Polizei sehr nett. Der Verstoß wird einem zum Beispiel per Übersetzungs-App auf dem Smartphone in Englisch oder einer anderen Sprache, die man sich aussuchen kann, vorgelesen. So kommt es zu keinen Missverständnissen. Die Quittung, die man erhält, muss man unterschreiben, und dann ist die Sache eigentlich auch schon erledigt.

Reicht Englisch für Marokko?

Neben Arabisch ist die zweite Sprache in Marokko Französisch, und vor allem die älteren Menschen verstehen wenig Englisch. Bei der Jugend ist es dagegen ganz anders. Die spricht in der Regel fließend Englisch. Zumindest für die Verhandlungen mit den Taxifahrern sollte man ein wenig Französischkenntnisse haben, ansonsten tut es auch der Taschenrechner auf dem Handy. Über ein Hallo oder Good Bye auf Französisch freuen sich aber alle.

Die Highlights von Marokko erleben

Anreise und Einreise

Von München ging es direkt nach Marrakesch. Aufgrund von Ramadan hat Marokko entschieden, die Uhrzeit um 1 Stunde zurückzustellen. Wie beim letzten Mal hatten wir mit langen Schlangen bei der Einreise gerechnet, sind aber diesmal über den Fasttrack für Business-Class-Reisende wieder sehr schnell eingereist und waren so inklusive der Zeitverschiebung zweieinhalb Stunden vor der geplanten Zeit bei unserem Mietwagenschalter von Budget. Hier haben wir ein Novum erlebt. Der Mitarbeiter wollte uns den Wagen nicht früher rausgeben – das hatten wir so noch nie erlebt, egal wo wir auf der Welt einen Wagen angemietet haben. Aber er meinte, das Auto wäre nicht da.

Anstatt nun 2,5 Stunden am Flughafen zu warten, entschieden wir uns, einen Uber (ja, in Marokko gibt es Uber) direkt zum Hotel zu nehmen und erst mal einzuchecken, anstatt am Flughafen dumm rumzuwarten.

Im Hotel angekommen, war unser Zimmer leider auch noch nicht fertig, und so mussten wir 30 Minuten auf das Zimmer warten. Die Mitarbeiterin hat uns aber eine schöne Suite gegeben und uns außerdem zum Tee eingeladen, um die Wartezeit zu verkürzen.

Eine halbe Stunde vor der geplanten Übernahme des Mietwagens haben wir uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen gemacht, um unseren Mietwagen zu übernehmen.

Marrakesch

Le Meridien Nfis - Ein klassisches Marriott Hotel

Auch dieses Mal haben wir uns wieder für das Le Méridien N’Fis entschieden, ein vom Preis-Leistungs-Verhältnis aus unserer Sicht unschlagbares Hotel in Marrakesch, welches auch von der Lage her günstig ist, wenn man kein Problem damit hat, 20 min in die Stadt zu laufen oder ein Taxi für 4 Euro zu nehmen. Zu Marrakesch selbst findet Ihr einen detaillierten Reisebericht auf unserer Seite, sodass wir die Highlights hier nicht weiter vertiefen.

Weiterreise nach Ouzoud, zu den Berber Makaken und den Wasserfällen

Heute geht es nach Ouzoud. Es ist Anfang März und wider Erwarten deutlich kälter als gedacht, sodass wir auf der Fahrt nach Ouzoud sogar durch schneebedeckte Berge kommen. Laut Google dauert die Fahrt 2,5 Stunden, in der Realität ist man aber eher 4–4,5 Stunden unterwegs. Das liegt vor allem daran, dass man in der Regel nur 60 oder 80 fahren darf und dann in vielen Bergpassagen deutlich langsamer unterwegs ist. Bei uns kam natürlich auch der Schneefall noch dazu.

Wir entscheiden uns für das Hotel Borj des Cascades in Ouzoud, aufgrund seiner genialen Lage. Das Hotel Borj des Cascades verfügt über keine Parkplätze, aber man kann direkt davor an der Straße parken, was etwas ungewöhnlich ist. Als wir ankommen, sind wir nicht sicher, ob das Hotel überhaupt geöffnet ist, da alle Lampen aus sind und die Empfangshalle sehr dunkel ist, allerdings lässt uns ein freundlicher Herr zur Rezeption. Das Hotel ist das beste Hotel am Platz und verfügt über circa 200 Zimmer. Wir stellen fest, dass wir die einzigen Gäste sind. Das erinnert ein wenig an den Film The Shining. Irgendwie eine seltsame Atmosphäre, aber das Zimmer selbst und der Blick vom Zimmer auf die Wasserfälle sind wirklich schön.

Das Frühstück im Hotel ist einzigartig, denn wir sind die einzigen Gäste. Am Anfang sind wir etwas unsicher, ob es überhaupt Frühstück geben wird, und plötzlich wird ein reichhaltiges Frühstücksmenü per Servierwagen gebracht.

Die Wasserfälle von Ouzoud

Da es inzwischen früher Nachmittag ist, gehen wir erst mal runter zu den Wasserfällen und wollen dort in einem der Restaurants etwas essen. Auch hier sind aufgrund von Ramadan fast alle Geschäfte geschlossen und kaum Besucher vor Ort, außer einigen wenigen Reisegruppen.

Wir sprechen mit einigen Einheimischen, und diese erklären uns, dass es in den letzten Jahren nicht so viel Regen und Schnee gegeben hat wie in diesem Jahr. Dementsprechend prall gefüllt sind die Wasserfälle und daher sehr beeindruckend.

Die Berber Makaken von Ouzoud

Neben den Wasserfällen sind die Berberaffen unser eigentliches Ziel gewesen, und es dauert nicht lange, bis die ersten Exemplare sich blicken lassen. Wie überall sind diese vor allem auf Futtersuche und erwarten von den Touristen ein kleines Leckerli. Wir halten wenig davon und wollen die Affen nicht füttern.

Restaurants in Ouzoud

In den Restaurants herrscht gähnende Leere, aber einige sind geöffnet. Wir entscheiden uns für das Restaurant Des Amis mit einem tollen Blick direkt auf die Wasserfälle, und das Mittagessen ist wirklich reichhaltig und lecker. Ganz klar eine Empfehlung für Freundlichkeit, Service und Essen.

Es dauert nicht lange, bis die ersten Berberaffen unsere Speisen entdeckt haben und sich in Richtung unseres Tisches aufmachen. Es stellt eine kleine Herausforderung dar, sie vom Essen wegzuhalten. Den Nachtisch in Form von Rosinen und Orangen überlassen wir ihnen dann am Ende gern (obwohl nicht ganz freiwillig), und die zerbrochene Schüssel ersetzen wir dem Restaurant.

Den Rest des Nachmittags verbringen wir im Hotel. Auf dem Weg zurück kommen wir noch bei Chez Mounir vorbei und reservieren einen Tisch für den Abend.

Als wir gegen 20:00 Uhr zurück sind, stellen wir fest, dass wir nahezu die einzigen Gäste sind und das Restaurant, anders als wir dachten, nicht geschlossen ist, sondern offen lässt, was bei den Temperaturen eine kleine Herausforderung darstellt. Das Essen ist aber sehr lecker, denn Mama kocht, und der kleine offene Kamin sorgt für etwas Wärme und anschließend nach Rauch riechende Kleidung.

Wir bekommen mehr, als wir essen können, aber Mounir erzählt uns, dass er 11 Hunde hat, die sich über das, was wir überlassen, sehr freuen werden.

Weiterfahrt Nach Ouarzazate

Vor uns liegen 211 km, und die Fahrzeit ist mit 4,5 Stunden angegeben, was aber wieder viel zu wenig ist.

Der höchste Punkt der Strecke zwischen Ouzoud und Ouarzazate liegt auf der Route über den Hohen Atlas, und zwar am Tizi-n-Outfi-Pass, der auf etwa 2.150–2.200 m Höhe liegt und es in sich hat, wie wir noch feststellen werden.

Anfangs ist die Strecke noch easy going, doch schon bald stellen wir fest, dass uns die Route quer über das Atlasgebirge führen wird, und über einige sehr herausfordernde Passstraßen. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir die ersten Schneefelder, und das Gebirge und die Waschstraßen warten mit ordentlich Schlamm und Geröll auf uns.

Wir fahren höher und höher ins Gebirge, und nach circa 1 Stunde müssen wir das erste Mal stoppen. Es ist Stau, denn ein Lkw ist auf den Schlammstraßen in einer Haarnadelkurve umgekippt, und die Hoffnung ist, dass diese Blockade schnell behoben werden kann, denn wir haben wenig Lust, den Tag im Atlasgebirge zu verbringen.

Nach etwa 30 Minuten geht es weiter, und wir dachten schon, wir hätten den schlimmsten Teil geschafft, aber es sollte anders kommen. Wir sind froh, ein 4×4-Auto zu haben, denn die Reifen sind nicht die besten, und wir fahren inzwischen über Eis und Geröllfelder, wie wir sie noch nie auf irgendeiner unserer Touren erlebt haben. Auch eine Flussquerung gehört am Ende dazu, wo wir durch circa 50 cm tiefes Wasser fahren müssen.

Jedes Mal, wenn wir denken, wir haben eine Bergkette geschafft, erscheint eine noch höhere Bergkette. Nach gut 5 Stunden lassen wir dann das Atlasgebirge hinter uns und fahren runter nach Ouarzazate.

Am Hotel stellen wir fest, dass die Strecke ihren Tribut gefordert hat. Ein Teil des Plastikunterbodenschutzes am Motor ist abgebrochen und hängt herunter. Allerdings ist das Hotelpersonal schnell mit Werkzeug zur Stelle, und das abgebrochene Teil wird einfach abgeschnitten und weggeworfen. Ob das Auto so in Deutschland über den TÜV kommen würde, lassen wir mal lieber offen.

In Ouarzazate übernachten wir im Berbère Palace. Es ist ein Luxushotel, welches allein dadurch seinen Preis hat, dass hier sehr viele Amerikaner absteigen. Ouarzazate ist das Hollywood von Marokko. Hier wurden etliche bekannte Filme gedreht, und man sieht der Stadt auch ihren Reichtum an.

Hotel Berbere Palace

Das Hotel entspricht einem klassischen Fünf-Sterne-Hotel. Die Zimmer sind groß und komfortabel, die Betten angenehm weich.

Der Frühstücksraum ist prunkvoll und typisch arabisch, und das Buffet bietet alles, was man sich für ein vernünftiges Frühstück wünscht.

Bei der Buchung sollte man darauf achten, dass das Frühstück inkludiert ist.

Restaurants in Ouarzazate

Zum Abendessen empfehlen wir La Datte d’Or.

Aufgrund der Tatsache, dass Ramadan ist, gibt es auf der Speisekarte nur ein Menü. Da wir aber kein Menü essen wollen, fragen wir, ob wir nicht etwas anderes bestellen können, und was in Deutschland unmöglich ist, wird hier in Marokko möglich gemacht. Natürlich bekommen wir das, was wir gerne hätten, und das auch noch mit einem freundlichen Lächeln.Hier ist der Gast definitiv noch König, und man bemüht sich wirklich, dass sich alle wohlfühlen.

Zum Mittagessen empfehlen wir das Restaurant The Full Sun. Es ist sicher eines der besten Restaurants in der Stadt, auch wenn es von außen nicht unbedingt so aussieht. Glaubt man den Bildern an der Wand, hat hier zum Beispiel auch Matt Damon schon gegessen.

Die Pasta und die Tajine Kefta zusammen mit Pommes frites können wir absolut empfehlen. Das Essen ist ausgesprochen lecker, das Restaurant sehr nah am Hotel und die Preise absolut fair bei sehr gutem Service.

Auch auf TripAdvisor ist das Restaurant sehr gut bewertet, was aber vor allem daran liegen dürfte, dass hier sehr viele Amerikaner, die mit dem Tourbus kommen, ebenfalls zum Essen hingehen.

Ait Ben Haddou

Am nächsten Morgen geht es weiter nach Aït Ben Haddou, der Wüstenstadt. Vom Hotel sind es circa 40 Minuten Fahrt durch eine wüstenähnliche Landschaft.

In den interessanten Teil von Aït Ben Haddou kann man nicht mit dem Auto fahren. Man parkt auf einem der Parkplätze in der neueren Stadt, wo einige Parkwächter schon warten, ähnlich wie in Afrika, und für 20 marokkanische Dinar passen die dann auf das Auto auf.

Für den Weg in die Stadt kann man entweder die abenteuerliche Flussbrücke wählen oder eine aus Beton. Natürlich entscheiden wir uns für die abenteuerliche Brücke.

Der Vorteil, wenn man diesen Weg nimmt, ist, dass man von hinten in die alte Stadt kommt und sich somit auch den Eintritt spart.

Hier wurde Gladiator gedreht, und die ganze Stadt erinnert an eine Filmkulisse. In den Gassen findet man aber die typischen Händler mit ihren Töpferwaren, Kleidern und Souvenirs.

Weiter oberhalb gibt es ein paar nette Cafés im marokkanischen Stil, wo man für einen Tee oder Kaffee eine Pause machen kann.

Insgesamt sollte man für die Besichtigung 2 Stunden einplanen.

Kasbah Amridil

Die Kasbah Amridil ist eine der schönsten von ganz Marokko und liegt circa 45 Minuten Fahrt von Ouarzazate entfernt.

Der Eintritt kostet circa vier Euro pro Person, und dann kann man zwischen zwei verschiedenen Eingängen wählen, die jeweils einen separaten Preis haben. Die bessere Wahl ist der rechte Eingang, weil man von dort auf den Turm kommt und einen herrlichen 360°-Blick hat.

Die Kasbah Amridil gibt einen guten Einblick darüber, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Es gibt viele verschachtelte kleine Räume, die im Sommer sicherlich schön kühl sind, aber im Winter auch bitterkalt.

Dades Valley und Eden Boutique Hotel

Von hier geht es weiter zur Dades-Schlucht.

Die Schlucht hat eine der beeindruckendsten Serpentinenstraßen Marokkos und sicherlich auch weltweit. Ein hervorragendes Fotomotiv, schon beeindruckend bei Tag, aber am schönsten wäre es sicherlich bei Dunkelheit, wenn man einfach nur die Lichtspuren der Autos sieht – falls dann überhaupt noch welche fahren.

Eden Boutique Hotel

Dieses Hotel, das erst 2022 eröffnet hat, gehört sicherlich zu den besten Hotels, in denen wir bisher abgestiegen sind. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist es sicherlich ein deutlich über dem Schnitt liegendes Preisniveau, aber für uns Europäer absolut gerechtfertigt. Das ganze Hotel überzeugt mit jedem kleinsten Detail und der Liebe, mit der es gebaut wurde. Die Besitzer sind drei Brüder. Alle sind in der Gegend großgeworden und haben sich hier wirklich das Filetstück herausgegriffen, mit einem tollen Blick auf die Berge.

Das Hotel verfügt derzeit über 18 Zimmer, und mehr sollen es auch nicht werden. Von der Größe des Hotels würde man aber annehmen, dass es mindestens 50 oder mehr Zimmer hätte.

Ismail, einer der drei Brüder, heißt uns herzlich willkommen und fragt, ob wir damit einverstanden sind, ein wenig auf das Zimmer zu warten, da er uns gerne ein Upgrade geben würde. Natürlich warten wir gerne, und die 30 Minuten mit ihm vergehen wie im Flug. Der Preis dafür ist sicherlich eines der schönsten Zimmer im gesamten Hotel.

Die Größe ist eher die einer Suite, und der Blick führt einen direkt auf die gegenüberliegenden Berge. Das Hotel verfügt über ein hervorragendes Restaurant, wo wir direkt zum Abendessen einen Tisch reservieren.

Da Ramadan ist, gibt es ein fixes Menü, welches aber an Qualität und Köstlichkeit nicht zu übertreffen ist. Einer der drei Brüder ist der Koch, und wir haben wirklich selten so gut gegessen.

Die Preise für Getränke haben durchaus europäisches Niveau, zum Beispiel kostet ein 0,33er Bier acht Euro. Der Preis für das 5-Gänge-Menü ist mit 50 € pro Person dafür eher ein Schnäppchen.

Die Zimmer sind marokkanisch-modern eingerichtet, und auch hier stimmt jedes einzelne Detail. Die Betten sind unglaublich bequem, wir haben lange nicht so gut geschlafen.

Das Frühstück ist auch wieder eine sehr positive Überraschung. Anstelle eines Buffet-Frühstück, wie es bei vielen Hotels üblich ist, wird hier einfach das Buffet an den Platz gebracht. Unser Tisch ist so voll mit leckeren Speisen, dass man fast keinen Platz mehr hat, um irgendetwas abzustellen. Es gibt allein fünf verschiedene Säfte, die Eierspeisen werden einem fertig direkt an den Tisch serviert. Alles ist frisch zubereitet, und so können wir das Frühstück in vollen Zügen genießen.

Nach dem Frühstück ist es Zeit, die Koffer zu packen und uns auf die nächste Etappe unserer Strecke zu begeben.

Merzouga und die Sahara

Heute geht es vom Dades Valley nach Merzouga in die Sahara. Google gibt die Strecke mit 4,5 Stunden an. Wir rechnen eher mit 6–7. Insgesamt sind es knapp 240 km. Da wir das Atlasgebirge hinter uns gelassen haben, steigen die Temperaturen langsam an.

Nach 4,5 Stunden Fahrzeit, genau wie Google es angegeben hat, erreichen wir Merzouga und unser Hotel Ksar Bicha. Aus einem der absoluten Top-Hotels weltweit kommend, folgt erst mal ein wenig Ernüchterung über das Hotel.

Ksar Bicha Hotel

Das Hotel kann man wahrscheinlich am besten mit einem typischen spanischen Drei-Sterne-Standard vergleichen. Einerseits ist alles sehr marokkanisch, andererseits passt irgendwie nichts zusammen. Da wir direkt über Ali, den Besitzer, gebucht haben, bekommen wir wahrscheinlich das beste Zimmer im ganzen Hotel.

Der Putzstandard ist eher mäßig, und leider sagt das viel über den Gesamtstandard aus. Grundsätzlich ist es sauber, aber nicht so sauber, wie man es sich wünschen würde. Es fehlt einfach die Liebe zum Detail.

Da wir schon um 2:30 Uhr im Hotel angekommen sind, fahren wir als Nächstes nach Merzouga, das, was man Stadt nennen würde. In einem kleinen Restaurant gönnen wir uns zwei Pizzen. Das hätten wir lieber nicht tun sollen, denn diese waren nicht lecker und haben uns noch den ganzen Abend schwer im Magen gelegen.

Danach erkunden wir das Hotel. Insgesamt hat es 20 Zimmer, und 13 weitere sind derzeit im Bau. Egal, was man sich draußen anguckt, alles ist vom Sand irgendwie bedeckt und sieht deshalb ein wenig schmuddelig aus.

Uns ist klar, dass es bei den Verhältnissen hier und dem ständigen Wind eine Herausforderung ist, alles sauber und ordentlich zu halten. Würde das Hotel allerdings mehr von Frauen geführt werden, sähe die Sache ganz anders aus.

Der Pool ist super schön sauber, und würden die Temperaturen es zulassen, dann wären wir sicherlich dort schwimmen gegangen. Dafür ist es aber im März noch zu kalt.

Zum Abendessen gibt es wieder Berber-Tajine, und die ist ausgesprochen lecker. An den Salat mit Mayonnaise trauen wir uns dagegen nicht ganz ran. Da das Hotel keine Lizenz für Alkohol hat, gibt es leider auch keinen Wein oder kein Bier zum Essen. Das ist sehr schade.

Fennec Fox Safari

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück um 9:00 Uhr los auf diese Safari. Ali, der Hotelbesitzer, ist auch unser Guide für die Fennec-Fox-Safari.

Nachdem wir die Luft aus den Reifen des Landcruisers abgelassen haben, dauert es nur circa 30 Minuten, bis wir den ersten Fuchsbau entdecken und es kaum glauben können, denn ein kleiner junger Fennec liegt direkt vor dem Eingang und lässt sich von unserer Präsenz überhaupt nicht stören. Stück für Stück kommen wir dem Fuchsbau näher und haben so eine gute Stunde mit tollen Videos und tollen Bildern.

Danach geht es in rasantem Tempo weiter über die Dünen der Sahara. Ali ist ein hervorragender Fahrer, und normalerweise macht uns eine solche Fahrt rein nichts aus. Heute jedoch schlägt uns das ständige Auf und Ab und Rechts und Links deutlich auf den Magen. Und wenn es so etwas wie Seekrankheit in der Sahara geben würde, dann würden wir sagen, wir haben sie.

Gegen 12:00 Uhr machen wir Rast im Ksar Bicha Desert Camp. Wir trinken erst mal eine Cola, um unseren Magen zu beruhigen, und ruhen etwas aus, sodass es uns nach einer guten halben Stunde wieder besser geht. Gegen 13:30 Uhr wird uns hier im Wüstencamp ein Mittagessen serviert.

Das Mittagessen ist köstlich. Danach haben wir noch die Möglichkeit, das Camp anzuschauen, bevor es um 16:00 Uhr weitergeht für den Nachmittags-Drive.

Die Lichtstimmung am Nachmittag in der Wüste ist etwas so Schönes, dass man es kaum in Worte fassen kann. Die Schatten auf den Dünen, die rote Farbe gegen den blauen Himmel und das immer weicher werdende Licht sind atemberaubend.

Wir entdecken noch einige Fennec-Bauten und sehen auch noch den einen oder anderen Fuchs aus der Ferne. Aber für wirklich gute Aufnahmen reicht es leider nicht mehr. So wird uns schnell bewusst, welches Glück wir am Morgen hatten – mit einem sehr zutraulichen und wenig scheuen Fennec Fox.

Gegen 19:00 Uhr sind wir zurück im Hotel, können uns kurz frisch machen, und um 19:30 Uhr gibt es ein köstliches Abendessen. Wir sind froh, dass wir uns für alle Tage für die vegetarische Variante entschieden haben, denn das können sie hier wirklich gut kochen.

Das WLAN im Hotel ist abends leider komplett überlastet, sodass man damit nicht viel anfangen kann. Das hat aber den Vorteil, dass wir schon um kurz nach 21:00 Uhr im Bett sind.

Tag zwei fängt wieder wie Tag eins an: 8:00 Uhr Frühstück und um 9:00 Uhr Abfahrt zu den Füchsen.

Die Stimmung am Morgen ist wieder sehr schön, allerdings nicht zu vergleichen mit der am Nachmittag. Wieder finden wir einige Unterschlupfe der Füchse und sehen auch aus dem einen oder anderen die Ohren eines Fuchses herausschauen, aber für wirklich tolle Aufnahmen reicht es wieder nicht.

Ali, unser Guide, lässt es mit dem Geländewagen heute richtig krachen in der Wüste. Wir haben mit Sicherheit keine einzige Düne ausgelassen, über die er nicht mit hoher Geschwindigkeit hinübergebrettert ist.

Auch ein Steckenbleiben auf einer der Dünen kann ihn nicht davon abhalten, weiter Gas zu geben.

Wir finden zwar wieder einen Fuchs und versuchen, uns diesem auch zu Fuß zu nähern. Allerdings entdeckt er uns so früh, dass er hinter einer Düne verschwindet. So oder so ist das Wandern über diese einzigartigen Dünen der Sahara aber ein unglaublich schönes Erlebnis.

Gegen 12:30 Uhr sind wir diesmal zurück im Hotel, wo wir ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen und den Rest des Nachmittags bis 16:00 Uhr mit Ausruhen verbringen.

Um 16:15 Uhr geht es wieder los. Die Lichtstimmung in der Sahara ist einfach unglaublich. Heute haben die Dünen wieder eine völlig andere Formation. Die scharfen Kanten und Ecken sind leichten Rundungen und Wellen gewichen.

Je nachdem, wie das Licht einfällt, erstrahlen die Dünen von hellem Weiß bis zu dunklem Rot, einfach unglaublich schön.

Wieder kommen wir an mehreren Fennec-Bauten vorbei, allerdings alle ohne Füchse. Nach circa 1 Stunde entdecken wir dann aber einen bewohnten Bau, und der Fuchs guckt mit seinen Ohren hier heraus.

Wir haben Glück, denn dieses Tier ist überhaupt nicht scheu, und mit etwas Ruhe können wir uns bis auf circa 10 m nähern.

Mit der untergehenden Sonne im Rücken verbringen wir circa 90 Minuten mit dem Fuchs. Außer uns ist niemand da. Doch leider sind in der Ferne die lauten Motorengeräusche der Quad-Buggys zu hören.

Für die meisten Besucher der Sahara ist es einfach eine riesengroße Sandkiste, in der sie entweder mit Motorrädern, Quad-Bikes oder Rallye-Buggys die Dünen rauf- und runterfahren.

Leider sind die Strecken nicht reguliert, und so fahren diese Spaß-Enthusiasten leider auch immer wieder ganz nah an den Fuchsbauten und den Füchsen selbst vorbei und stören damit die Wildtiere, wenn sie sie nicht sogar verletzen.

Es wäre wünschenswert, bestimmte Gebiete einfach für die Spaß-Touristen zu sperren, aber das wird wohl weiterhin ein Wunsch bleiben und nie Realität werden.

Gegen 18:30 Uhr geht es dann zurück ins Hotel, wo ein leckeres Abendessen auf uns wartet, und damit ist unsere Fennec-Fox-Safari nach zwei Tagen auch beendet.

Fahrt nach Agadir

Nach einem kurzen Frühstück geht es um 08:15 Uhr los Richtung Agadir. Dieser Streckenabschnitt wird knapp 8 Stunden dauern und gute 560 km lang sein.

Die Strecke ist einerseits unglaublich schön und andererseits unglaublich ermüdend, da es über Kilometer einfach nur geradeaus geht und man überall maximal 100 fahren darf. Auch wenn Andrea auf verschiedenen Abschnitten 130 fährt, ändert sich die Ankunftszeit nur geringfügig. Auf der Strecke werden wir dann leider auch einmal von der Polizei gestoppt. Wir waren 7 km/h zu schnell. Glück gehabt. Es hat nur 15 € gekostet.

Riad Haida

Unser Hotel für die Nacht ist das Riad Haida, ein ehemaliger Palast, der aber leider auch ziemlich in die Jahre gekommen ist. Die Anlage ist allerdings unglaublich schön und sehr, sehr groß und bietet eigentlich alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann. Allerdings ist klar zu merken, dass hier das Geld fehlt, um diese wunderbare Anlage zu erhalten.

Für eine Durchreise durchaus okay, aber auch wieder ein eher grenzwertiges Erlebnis.

Um das morgendliche Wecken werden wir uns keine Sorgen machen müssen, denn der Hühnerstall mit Hahn liegt direkt neben unserem Zimmer.

Das Frühstück ist wider Erwarten sehr gut, alles ist frisch zubereitet und schmeckt wirklich sehr lecker. Gegen 8:30 Uhr packen wir trotzdem die Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Agadir.

Je näher man Agadir kommt, umso mehr Polizeikontrollen gibt es. Da wir um Sprit zu sparen sehr langsam fahren, ist alles kein Problem.

Agadir

Wir geben das Fahrzeug am Flughafen in Agadir ab und nehmen ein Taxi zum Hotel. Uber gibt es hier nicht, und Taxis müssen im Voraus bezahlt werden. Dabei muss man auch angeben, wie viele Gepäckstücke man hat, und diese werden auch gleich mitbezahlt. Dennoch versuchen die Taxifahrer, einen bei der Ankunft noch einmal übers Ohr zu hauen und für das Gepäck extra bezahlen zu lassen. Man ist halt wieder in den touristischen Gegenden angekommen, und die Marokkaner denken, wir seien blöd.

Sofitel Agadir Bay Resort

Das Hotel liegt in einer touristischen Gegend. Hier am Strand liegt ein Hotel neben dem anderen, von Rio über Iberostar bis eben zu Sofitel und Robinson Club.

Tatsächlich gibt es sogar zwei Hotels: das Thalasso und das Resort. Wir haben uns leider für das Resort entschieden, weil uns nicht klar war, dass dies zwei verschiedene Hotels sind. Das Thalasso ist nämlich das deutlich modernere und bessere Hotel.

Auch das Resort hat Fünf-Sterne-Charakter, aber man merkt leider an den Details, dass das Hotel in die Jahre gekommen ist.

Essen

Es gibt verschiedene Restaurants mit unterschiedlichen Speiseangeboten, einmal Buffet oder eben à la carte. Das Essen ist von wirklich sehr guter Qualität, und auch wenn das Buffet mit knapp 50 € pro Person nicht besonders billig ist, ist es für den Preis hervorragend und auch ein gewisses Erlebnis. Im Preis sind Getränke nicht inkludiert.

Pool

Der Poolbereich ist sehr groß, und es gibt ausreichend Liegefläche, Tagesbetten und andere Gelegenheiten, sich auszuruhen. Wie in allen touristischen Gegenden geht es aber auch hier früh morgens los: Wer zuerst kommt, hat den besten Platz und reserviert diesen mit dem Handtuch.

Zimmer

Die einfachen Zimmer sind nicht besonders groß, aber grundsätzlich okay ausgestattet. Leider sind die Betten aber schon etwas durchgelegen, und auch die Klimaanlage ist eher eine Attrappe, da diese nur bei wirklich heißen Außentemperaturen eingeschaltet wird und ansonsten versucht wird, hier Strom zu sparen.

Die Fenster sind zwar zu öffnen, allerdings so klein, dass kaum frische Luft hereinkommt.

Wenn man keinen Poolblick gebucht hat, dann schaut man entweder auf ein anderes Hotel oder auf die Schutthalde davor.

Auch sind die Zimmer nicht besonders gut isoliert, so dass man jedes Stühle rücken oder jedes laute telefonieren aus den Nachbarzimmern hört. Für die Zimmer können wir dieses Hotel nicht empfehlen, wer allerdings mehr Wert auf Essen und eine schöne Poolanlage legt, der wird hier zufrieden sein.

Strand

Das Hotel ist durch die Uferpromenade vom Strand getrennt. Es gibt allerdings auf dem Hotelgelände einen kleinen Strandbereich, der allerdings künstlich angelegt ist. So kann man zumindest das Gefühl, am Strand zu sein, direkt am Hotel erleben.

Der Strand von Agadir selbst ist eher schmutzig und vor allem sehr steinig. Nicht unbedingt das, was man sich unter einem Traumstrand vorstellt.

Die wirklich schönen Dünen, die man vom Strand aus sehen kann, gehören zu einem militärischen Sperrgebiet. Und jeder Versuch, auch nur einen Fuß dorthin zu setzen, wird direkt mit einer Trillerpfeife von einem Soldaten abgebrochen. Das ist sehr schade, denn das ist sicherlich der schönste Strandabschnitt.

Ausflüge

Ab Agadir werden alle möglichen Ausflüge angeboten. Praktisch überall dorthin, wo wir auf unserer Tour auch waren. In Agadir selbst lohnt sich allenfalls ein Besuch des wirklich sehr schönen und sehr großen Souks. Dieser hat allerdings sehr wenig mit dem eher traditionellen und noch schöneren Souk in Marrakesch zu tun. In Agadir hat man eher das Gefühl, auf einem Touristenmarkt gelandet zu sein, zumal man hier zu normalen Zeiten auch noch zehn Dirham Eintritt bezahlen soll.

Restaurants

Wir haben das Restaurant Le Mauresque, welches circa 1,5 km vom Hotel entfernt liegt, ausprobiert und können dieses empfehlen. Es ist ein höherpreisiges Restaurant mit sehr gutem Service. Die Vorspeisen konnten alle überzeugen, allerdings war die Tajine Kefta die schlechteste auf der ganzen Reise, aber immer noch okay.

Agadir ist ein typischer Touristenort, und man merkt, dass der Tourismus hier Geld in die Stadt gebracht hat. Uns ist es deutlich zu touristisch, und wir würden Agadir nur im Notfall wieder besuchen.

Fazit

Eine Rundreise durch Marokko ist ein absolutes Erlebnis, vor allem, wenn man selbst fahren kann und so auch seine eigene Geschwindigkeit für die Reise vorgibt. Herausfordernd sind die ständigen Geschwindigkeitskontrollen und die teilweise sehr langen Überlandfahrten.

Aber wenn man am Ziel ankommt, ist alles vergessen. Unser Hauptgrund für die Reise war das Filmen und Fotografieren des Fennec Fox. Beim nächsten Mal würden wir aber ein anderes Hotel in Merzouga wählen und wir würden einen anderen Tourguide nehmen.

Definitiv wieder besuchen würden wir das Eden Boutique Hotel, welches sich als Top-Zwischenstopp zwischen Marrakesch und Merzouga eignet. Agadir werden wir zumindest freiwillig nicht noch einmal besuchen. Das war definitiv nicht im Ansatz das Marokko, welches wir davor kennengelernt haben, und für ein reines Standziel eignen sich dann eher die Kanaren, als Vergleich.

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Welche Fotoausrüstung für Marokko?

Die Fotoausrüstung, die wir nach Marokko mitgenommen haben, findet Ihr im folgenden aufgelistet. Ausserdem habt Ihr die Möglichkeit die genutzte Fotoausrüstung über unseren Foto-Shop direkt zu bestellen und weitere technische Details abzufragen. Dort gibt es auch noch jede Menge Extras.

Kameras:

  • Z8 (Nikon)
  • Z7ii (Nikon)
  • Apple Iphone 16pro max

Objektive:

  • Z 180-600mm f/5.6-6.3 (Nikon)
  • Z 70-200mm f/2.8 (Nikon)