Reisebericht Sizilien
8 Tage Sizilien, mit Catania, Taormina, Syrakus, Noto, Ragusa und Brucoli
Acht Tage Sizilien bedeuten eine Reise voller Kontraste – von lebendigen Städten wie Catania bis zu den eleganten Gassen Taorminas, von den antiken Schätzen Syrakus’ bis zu den barocken Meisterwerken in Noto und Ragusa. Diese Rundreise führt durch einige der schönsten Orte der Insel und endet im entspannten Küstenort Brucoli, wo Sizilien seine ruhige, authentische Seite zeigt. Perfekt für alle, die Kultur, Natur und mediterranes Lebensgefühl in einem unvergesslichen Urlaub verbinden möchten.
Wo liegt Sizilien und wie sieht die Reiseroute aus ?
Anreise Sizilien
Wenn man, wie wir, das historische Sizilien anschauen möchte, dann sollte man Catania im Osten den Insel anfliegen. Palermo im Nordwesten wäre die andere Alternative. Catania ist der ideal Startpunkt für eine Mietwagenrundreise.
Mietwagen auf Sizilien
Ein Mietwagen ist sicherlich die einfachste und auch komfortabelste Art und Weise die Insel kennenzulernen und es ist sicher. Mietwagen buchen wir grundsätzlich über die großen Portale, wie Check24 in Deutschland. Diese haben die besten „Sorgenfrei“ Angebote. Ein kleiner Mietwagen ist für die Insel am Besten, da es das Parken in den Städten erleichtert.
Giardini Naxos
Wer Taormina besuchen will, der hat die Möglichkeit in der Stadt selbst zu wohnen, oder – wie wir – eine Unterkunft am Strand, z.B. in Giardini Naxos zu wählen.
Wie haben uns für das gleichnamige Hotel der Marriott Gruppe entschieden: Delta Hotel Giardini Naxos
Das Delta Hotel Giardini Naxos liegt direkt am Meer – mit Blick auf das tiefblaue Ionische Meer und den majestätischen Ätna in der Ferne. Nur wenige Minuten von Taormina entfernt, verbindet es modernen Komfort mit sizilianischer Herzlichkeit. Der Pool, der Privatstrand und die große Terrasse laden ein, einfach anzukommen – und durchzuatmen.
Die Zimmer sind zwar etwas in die Jahre gekommen, aber gemütlich und typisch italienisch. Vom Balkon aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Ätna – majestätisch, still und immer präsent.
Taormina
Von Giardini Naxos sind es nur wenige Fahrminuten bis Taormina. Am besten parkt man im Parkhaus Porta Catania – von dort kann man alles bequem zu Fuß erkunden. In der Arke Cocktail Bar genießt man leckere Drinks mit Blick auf den Domplatz.
Im Ristorante L’Orologio sollte man unbedingt den Caesar Salad probieren – er sieht unscheinbar aus, schmeckt aber hervorragend. Die Q Lounge Bar ist ideal, um dem Trubel zu entfliehen und in Ruhe eine Pizza zu genießen.
Wer das antike Griechische Theater sehen möchte – das Highlight Taorminas – sollte früh kommen, bevor die Besucherströme einsetzen. Der Blick von oben ist unvergesslich – das Meer zu Füßen, der Ätna am Horizont.
Vom Theater Café aus hat man eine wunderbare Aussicht auf Taormina, die Seilbahn zum Strand und sogar einen der Hubschrauberlandeplätze, von wo aus man zum Etna fliegen kann.
Es lohnt sich, die Fussgängerzone zu verlassen und durch die kleinen Gassen zu schlendern – hier zeigt sich das echte Taormina. Zum Sonnenuntergang ist das Hotel Excelsior Palace einer der schönsten Plätze – mit Blick auf den Ätna, während die Sonne den Himmel in Gold und Rot taucht.
Nur wenige Minuten entfernt liegt Castelmola, hoch über Taormina – klein, ruhig und mit einem der schönsten Panoramablicke der Insel.
Auch der Bahnhof von Taormina ist ein kleines Highlight – ein Stück Geschichte, das viele Besucher übersehen. Obwohl Taormina hoch in den Bergen liegt, hat es auch einen Strand und die berühmte Isola Bella. Man kann sie mit der Seilbahn, zu Fuß oder mit dem Auto erreichen – nur das Parken ist etwas schwierig. Bei Ebbe kann man einfach vom Festland zur Insel hinüberlaufen.
Syrakus
Von Taormina geht es weiter nach Syrakus.
Syrakus – und besonders die Insel Ortigia – gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, und das völlig zurecht. Das Ortea Palace Hotel, Teil der Marriott Collection, liegt direkt auf der Insel – perfekt, um die Stadt zu erkunden. Die Zimmer sind klein, aber elegant – oft aber auch sehr teuer, doch die Ruhe mitten in der Stadt ist unbezahlbar.
Vom Hotel aus erreicht man alles bequem zu Fuß. Ein Besuch im Tito Mare Restaurant lohnt sich – hier gibt es frischen Fisch, wie man ihn nur selten bekommt.
Auch wenn es touristisch ist, lohnt sich die 30-minütige Tuk-Tuk-Tour – sie ist kurzweilig, unterhaltsam und zeigt alle Highlights. Sie führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei, hält aber nur einmal – auf der beeindruckenden Piazza del Duomo, einem der schönsten Plätze Italiens. Der Apollon-Tempel ist Start- und Endpunkt der Tour – und selbst ein sehenswertes Highlight.
Anschließend lohnt sich ein Spaziergang hinunter zum Hafen – der Passeo lädt zum Flanieren ein.
Zum Mittagessen oder für einen Kaffee empfehlen wir die Clue Lounge Bar & Restaurant auf der Dachterrasse des Grand Hotel des Étrangers. Von hier aus hat man einen spektakulären Blick über die Stadt – und einen stillen Rückzugsort über den Dächern von Ortigia.
Noto
Von Syrakus führt die Reise weiter nach Noto.
Übernachtet haben wir im Zahir Country House, etwas außerhalb – umgeben von Olivenbäumen und purem sizilianischem Flair.
Die Zimmer sind klein, aber geschmackvoll eingerichtet, und man fühlt sich sofort wie zuhause.
Der Garten und der Pool sind liebevoll gestaltet – jedes Detail trägt die Handschrift der Besitzerin.
Dann geht es hinein nach Noto, die Barockhauptstadt Siziliens. Die Kathedrale thront über allem – das Wahrzeichen der Stadt.
In den Straßen herrscht lebhaftes Treiben, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.
Am besten lässt man sich einfach durch die Gassen treiben – überall gibt es etwas zu entdecken.
Wer gut zu Fuß ist, sollte den Aufstieg zum Belvedere del Campanile di San Carlo wagen.
Über eine enge Wendeltreppe geht es hinauf – für drei Euro erhält man den schönsten Blick über Noto.
Zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Abstecher nach Marzamemi – ein winziges Fischerdorf, das aussieht wie gemalt. Hier färbt die Abendsonne das Meer golden, und im Cala Maru genießt man ein unvergessliches Abendessen direkt am Wasser. Am besten rechtzeitig kommen – die besten Plätze sind schnell vergeben.
Ragusa
Von Noto geht es weiter durch die Hügel nach Ragusa.
Eine Stadt auf zwei Hügeln – doch nur einer, Ragusa Ibla, birgt das historische Herz.
Ragusa ist kleiner als Noto, aber ebenso schön – mit barocken Fassaden und einer eindrucksvollen Kathedrale. Die kleinen grünen Touristenzüge, die wie Spielzeuge aussehen, fahren auch hier durch die Straßen – ein beliebtes Erlebnis für Besucher. Zum Mittagessen lohnt sich ein Ausflug nach Cava d’Aliga, anschließend weiter nach Scicli, wo man eine alte Kathedrale auf einem Hügel bestaunen und den Blick über die Stadt genießen kann.
Danach geht es weiter nach Modica, bekannt für seine Schokolade – aber auch für seine eindrucksvolle Architektur.
Auf dem Rückweg kann man noch beim Lido di Noto, dem Strand von Noto, Halt machen – nett, aber nichts Besonderes.
Brucoli
Der letzte Stopp führt uns nach Brucoli, ins Mangia’s Brucoli Resort – eines der schönsten Resorts ganz Siziliens. Seit 2019 gehört es zur Marriott-Gruppe und erfüllt höchste Standards in Komfort und Design.
Die Zimmer sind luxuriös eingerichtet, die Anlage weitläufig und gepflegt – und der Ausblick einfach spektakulär. Von hier sieht man die Altstadt von Brucoli – und bei klarem Wetter sogar den Ätna am Horizont.
Fazit Sizilien
Insgesamt ist unser Eindruck von Sizilien gemischt gewesen. Städte wie Taormina strotzen vor Geld und Luxus und sind voll mit Touristen, ebenso Syrakus und Noto. Andererseits erlebt man abseits der großen Städte das ursprüngliche Sizilien und Italien und das hat durchaus seinen Reiz. Wir haben die Zeit in Sizilien sehr genossen und können die Rundreise, die wir gemacht haben, nur jedem empfehlen.
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