Ostküste USA - Neuengland Staaten

Die Neuengland-Staaten befinden sich im Nordosten der USA. Im Norden grenzen sie an Kanada, im Westen an den Staat New York und im Osten an den Atlantik. Eine reiche Historie, kulturelle Vielfalt, gemütliche kleine Ortschaften, endlose Strände und nicht zuletzt die wunderschöne Natur machen diese Region zu einem Reiseziel, welches auch für Fotografen seine Reize hat. Unsere Reise ging zuerst nach Boston, dann südlich auf Cape Cod, rauf in den Nordwesten, in die White Mountains und dann nordöstlich auf Mount Desert Island, wo sich einer der ältesten Nationalparks der USA befindet, der Acadia National Park. Wenn man einmal dort ist und das Wetter stimmt, dann wird man den Sonnenuntergang - betrachtet vom Gipfel des Cadillac Mountain - nie vergessen.

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Massachusetts

Massachusetts has it all: Strände, Inseln, Kulturelles, Historisches und eine wunderschöne Hauptstadt. Boston. Es bildet somit einen Querschnitt durch Neuengland und eine reich gegliederte Küste, die im Süden - Cape Cod - sandig ist. Cape Cod - bei vielen Amerikanern sehr beliebt und dadurch auch recht teuer - ist Geschmacksache. Dort kann man das Anwesen der Kennedys finden und insgesamt ist es den Hamptons sehr ähnlich. Cape Cod verfügt über viele weitläufige Sandstrände und eine paar kleinere Naturschutzgebiete, ist aber ansonsten auch der Nordsee und deren Inseln im Sommer sehr ähnlich, mit der Ausnahme, dass mir persönlich die vorherrschende Architektur auf Cape Cod weitaus besser gefällt, als die an den deutschen Küsten. Aber wie gesagt, das ist Geschmacksache.

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New Hampshire

New Hampshire besticht - neben der Möglichkeit aufgrund fehlender State tax billiger einkaufen zu können - vor allem durch die White Mountains. Ein Gebirgszug, der sich über ein Viertel des Staates New Hampshire und einen kleinen Teil des östlichen Staates Maine erstreckt. Die höchste Erhebung ist der Mount Washington mit 1917 m. Die hellen und oft schneebedeckten Granitberge, welche der Gegend ihren Namen gaben, sind bereits im Herbst durch ein deutlich kühleres Klima geprägt als ihre westlichen Nachbarn in Vermont, die sogenannten Green Mountains. Ausgangspunkt für Erkundungen war in unserem Fall die Stadt North Conway. Viele Hotels und auf den ersten Blick eine Gegend, die man in Deutschland auch im Harz findet. Allerdings ist alles viel größer und je länger man sich dort aufhält, umso mehr entdeckt man den Charme. Da North Conway bei gutem Wetter auch bei den Amerikanern sehr beliebt ist, sollte man mit der Hotelbuchung schnell sein, da diese sehr oft ausgebucht sind, vor allem die guten. Charakterisiert werden die White Mountains durch ihre abgerundeten Gipfel und tiefe u-förmige Täler, die so genannten Notches. Der fast 320.000 Hektar große Nationalforst White Mountain National Forest erstreckt sich über einen Großteil des Gebiets und ist für seine ausgedehnten Wanderwege bekannt. Von North Conway aus kann man den gesamten Park erkunden und die Schönheit der Gegend geniessen, vor allem während des Indian Summer, von Mitte September bis Ende Oktober. Definitiv sollte eine Fahrt über den Kancamagus Highway dazugehören. Der Kancamagus Highway wird als eine der reizvollsten Strecken von Neuengland bezeichnet, und ist nach einem Indianerhäuptling aus der Kolonialzeit benannt. Dichte Ahorn- und Birkenwälder säumen unseren kurvigen Highway. Weitere Bilder ansehen - hier demnächst mehr 

Maine

Maine ist der größte Staat Neuenglands. Seine größte Stadt ist Portland. Main umfaßt große Teile der nördlichen Appalachen (Mount Katahdin 1606 m hoch) und ist sehr seenreich. Der reich gegliederten Fjärdenküste sind mehr als 1200 meist bewaldete Inseln vorgelagert. In Maine befindet sich auch der Acadia National Park, einer der meistbesuchten und ältesten Nationalparks der USA. Bar Harbor ist der wesentliche Ausgangspunkt für alle Ausflüge. Aufgrund der begrenzten Hotelverfügbarkeit und der Abwesenheit der grossen Hotelketten empfiehlt sich eine frühzeitige Planung und Reservierung, da - gerade zum Wochenende - die Hotels schnell ausgebucht sind. Günstig ist Bar Harbor nicht, aber neben dem Park allemal einen Besuch wert. Man sollte aber auch die anderen kleinen Städte auf der Insel, wie z.B. South East Harbor auf alle Fälle besuchen. Hier ist die Zeit stehengeblieben. Alles geht viel ruhiger vor sich und es gibt schöne Geschäfte und Restaurants. Nur eben viel weniger, als in Bar Harbor, welches zu Spitzenzeiten auch schon mal von 3 Kreuzfahrtschiffen gleichzeitig angelaufen wird und dann tagsüber gut 10.000 Menschen zusätzlich aufnehmen muss.

Wer dann genug vom Nationalpark und dem bunten Treiben in Bar Harbor hat, der kann auf der Reise einen kurzen Stop in Portland einlegen. Portland beeindruckt mit gleich 4 wunderschönen Leuchttürmen, die von vielen Fotografen belagert werden. Der bekannteste Leuchtturm ist Portland Head Light